Read e-book online Das Implementationssystem europäischer Politik: PDF

By Andrea Szukala

In der Europäischen Union hat sich ein procedure föderaler Rechtsdurchsetzung verfestigt. Dies verlangt eine theoretische Sicht auf das EU-System als einem politischen method mit föderalem Kern. Andrea Szukala analysiert die Wechselwirkungen dieser Dynamik mit den Europäisierungsprozessen der mitgliedstaatlichen Systeme vom Binnenmarktprojekt bis zur Ratifikation des Lissabonner Vertrages. Sie verknüpft die rechts- mit der sozialwissenschaftlichen Analyseperspektive und kommt zu dem Schluss, dass die beinahe ausschließlich richterrechtlich gesteuerte föderale stability zwischen ecu und Mitgliedstaaten die politische Handlungsfähigkeit am Ende auf beiden Ebenen beeinträchtigt.

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3. Methoden und Operationalisierung Das „too few cases/too many variables“-Problem, von dem die bis in die achtziger Jahre durch Einzelfallstudien geprägte Implementationsforschung erheblich betroffen war, erschwerte eine Kumulation der Forschungsergebnisse und damit die Generalisierbarkeit der Ergebnisse (Goggin 1986). Dies war auch das Problem vieler Studien zur Politikimplementation in der EU, deren Erträge nur geringe Anknüpfungsmöglichkeiten für eine kumulative Weiterentwicklung des Feldes boten (Mastenbroek 2005).

Vor allem muss in diesem Zusammenhang sichergestellt werden, dass die dezentralen Eliten ein Eigeninteresse daran entwickeln, mit den föderalen Eliten zu kooperieren (Ordeshook et al. 2000, 31-33). Diese Ansätze haben starke Berührungspunkte mit den historisch-institutionalistischen P-A-Theorien und benutzen Erklärungsmuster, wie sie die Integrationstheorie zur Erklärung des Entstehens und des Fortbestandes der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und ihre Entwicklung zur Europäischen Union gebraucht.

Dies führt zu unterschiedlichen ‚Lock-In-Effekten‘ für die beteiligten Prinzipale, womit ein Kernargument des historischen Institutionalismus berührt ist (Pierson 1996): Beide Ansätze erklären hierdurch eine Autonomisierung der durch die Vertragskontrahenten ‚kreierten‘ Akteure, die diese zwar als ihre Agenten eingesetzt haben, aber deren Handlungen sie in der Folge nur eingeschränkt überwachen können. Es zählen allein die sichtbaren Resultate des Handelns, so dass der Prinzipal auf Grund von Informationsasymmetrien vom Resultat nicht auf die von ihm nicht zu beobachtenden Aktionen des Agenten schließen kann (Arrow 1986).

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